Allgemeines zur Gentechnik

In der Alltagssprache wird die Gentechnologie häufig unterteilt in Grüne, Rote und Weisse Gentechnik.

Unter „Grüner Gentechnik“ versteht man dabei Verfahren, die im Agrarbereich – insbesondere gentechnisch veränderte Nutzpflanzen – Anwendung finden.

„Rote Gentechnik“ befasst sich mit Wirbeltieren, die rotes Blut haben – deshalb der Name!

„Weisse Gentechnik“ bezieht sich auf Mikroorganismen, insbesondere in der Medizin, mit denen hauptsächlich pharmazeutische Produkte hergestellt werden. Aber auch gentechnisch hergestellte Hefen, Farb- und andere Zusatzstoffe für die Lebensmittelindustrie fallen unter „Weisse gentechnik“.

Daneben werden auch die Begriffe „Blaue Gentechnik“ für gentechnische Manipulationen an Wasserorganismen und Graue Gentechnik“ an Mikroorganismen in der Abfallbeseitigung verwendet.

Allerdings sind die Grenzen im Einzelfall nicht eindeutig. Die technischen Verfahren sind im Prinzip gleich. In der Diskussion stehen hauptsächlich die so genannten Grüne, Rote und Blaue Gentechnik, da hier auf eine Art und Weise in den genetischen Code (DNA) höherer Organismen eingegriffen wird, der so in der Natur nicht vorgesehen ist und üblicherweise als „Krankheit“ (virale oder bakterielle Infektionen, Krebs) bezeichnet wird. Obwohl auch bei Mikroorganismen teilweise sehr problematische Manipulationen vorgenommen werden, entspricht der horizontale Gentransfer (d.h. der Austausch von Erbinformationen innerhalb einer Generation) prinzipiell eher der natürlichen Situation mit wesentlich höheren Mutationsraten als bei höheren Organismen.

Bei höheren Organismen werden die Erbinformationen weitestgehend in die nächste Generation gegeben (vertikaler Gentransfer); hier ist horizontaler Gentransfer unter natürlichen Bedingungen die Ausnahme.

 

In der Alltagssprache wird die Gentechnologie häufig unterteilt in Grüne, Rote und Weisse Gentechnik.

Unter „Grüner Gentechnik“ versteht man dabei Verfahren, die im Agrarbereich – insbesondere gentechnisch veränderte Nutzpflanzen – Anwendung finden.

„Rote Gentechnik“ befasst sich mit Wirbeltieren, die rotes Blut haben – deshalb der Name!

„Weisse Gentechnik“ bezieht sich auf Mikroorganismen, insbesondere in der Medizin, mit denen hauptsächlich pharmazeutische Produkte hergestellt werden. Aber auch gentechnisch hergestellte Hefen, Farb- und andere Zusatzstoffe für die Lebensmittelindustrie fallen unter „Weisse gentechnik“.

Daneben werden auch die Begriffe „Blaue Gentechnik“ für gentechnische Manipulationen an Wasserorganismen und Graue Gentechnik“ an Mikroorganismen in der Abfallbeseitigung verwendet.

Allerdings sind die Grenzen im Einzelfall nicht eindeutig. Die technischen Verfahren sind im Prinzip gleich. In der Diskussion stehen hauptsächlich die so genannten Grüne, Rote und Blaue Gentechnik, da hier auf eine Art und Weise in den genetischen Code (DNA) höherer Organismen eingegriffen wird, der so in der Natur nicht vorgesehen ist und üblicherweise als „Krankheit“ (virale oder bakterielle Infektionen, Krebs) bezeichnet wird. Obwohl auch bei Mikroorganismen teilweise sehr problematische Manipulationen vorgenommen werden, entspricht der horizontale Gentransfer (d.h. der Austausch von Erbinformationen innerhalb einer Generation) prinzipiell eher der natürlichen Situation mit wesentlich höheren Mutationsraten als bei höheren Organismen.

Bei höheren Organismen werden die Erbinformationen weitestgehend in die nächste Generation gegeben (vertikaler Gentransfer); hier ist horizontaler Gentransfer unter natürlichen Bedingungen die Ausnahme.

 

Letzte Aktualisierung: 31.03.2018